Rauchen und die Brandgefahr
Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, welche Gefahr von einer Zigarette ausgeht? "Aber sicher," sagen Sie, "sie ist ungesund und kann Krebs erzeugen." Wie sieht es aber mit der Brandgefahr aus? Kleine Ursache - große Wirkung. Sie werfen auch keine Zigarette achtlos aus dem Autofenster. Trotzdem werden jährlich riesige Wald- und Flächenbrände durch die winzige Zigarettenglut entfacht. Und wie sieht es in Ihrer Wohnung aus? Bei Ihnen gibt es natürlich keine Anzeichen vom sprichwörtlichen Glück im Unglück. Brandlöcher im teuren Teppichboden oder in der Couchgarnitur findet man bei Ihnen nicht. Sie rauchen ja auch nicht im Bett oder schlafen gar mit brennender Zigarette vor dem Fernseher ein. Sie überfordern Ihren Schutzengel also nicht.
Wir können aber mit Beispielen belegen, wo der Schutzengel zu spät kam, z. B. bei der Zigarette im Bett, die die letzte war oder eine andere, die unbeobachtet aus dem Aschenbecher kippte und die Wohnung in Brand setzte. Kennen Sie eigentlich die Hauptgefahr bei Wohnungsbränden? Es ist der schwarze Rauch von brennenden Kunststoffen, die sich in jeder Wohnung befinden. Einige tiefe Atemzüge genügen, um bewußtlos zu werden.
Bleiben Sie stets hellwach, während Sie das Nikotin "genießen". Denken Sie auch daran, dass Alkohol und Tabletten Ihre Aufmerksamkeit einschränken und Sie zusätzlich in Gefahr bringen. Entleeren Sie die Restglut aus Ihrem Aschenbecher niemals in den Papierkorb. Bringen Sie Opfer einer Rauchvergiftung sofort an die frische Luft und alarmieren Sie die Feuerwehr und den Rettungsdienst.